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Tote und Vermißte nach Erdrutsch auf Philippinen

Manila. Nach zweiwöchigen Regenfällen hat ein Erdrutsch auf den Philippinen schätzungsweise 200 Menschen das Leben gekostet. Etwa 1500 Bewohner des Dorfes Ginsahugan auf der Insel Leyte wurden noch vermißt. Die Erd- und Geröllmassen zerstörten am Freitag 500 Häuser und eine Grundschule, wie die Gouverneurin der Provinz Süd-Leyte, Rosette Lerias, mitteilte. Etwa 200 Einsatzkräfte, unter ihnen Freiwillige aus der Umgebung von Ginsahugan, suchten in den verschütteten Häusern nach Überlebenden. Seit zwei Wochen hatte es auf der Insel nahezu ununterbrochen geregnet. Der Boden sei so mit Wasser vollgesogen gewesen, daß die Bäume aufrecht stehend mit dem Schlamm abgerutscht seien, sagte Gouverneurin Lerias.


(AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2006, Seite 7, Ausland

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