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USA bezeichnen die Wahlen in Haiti als »frei und fair«

Washington/Port-au-Prince. Die US-Regierung hat am Freitag den Verlauf der Präsidentschaftswahl in Haiti, aus der voraussichtlich Rene Preval als Sieger hervorgehen wird, als »frei und fair« bezeichnet. Kurz nach dem Urteil aus Washington wurde bekannt, daß bei der Wahl ein Toter rund 1400 Stimmen erhalten hat. Sylvain Jean Jacques erhielt damit etwa 0,11 Prozent der Stimmen, obwohl er eine Woche zuvor einem Herzinfarkt erlegen war. Der Politiker Frantz Perpignant wiederum hatte noch vor der Wahl seine Kandidatur zurückgezogen und erhielt nun dennoch 4000 Stimmen oder 0,3 Prozent. Auch nach der Wahl halten sich Vermutungen, denen zufolge einige der Kandidaten ihre Kampagnen mit Lösegeldern finanziert haben.


(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.02.2006, Seite 7, Ausland

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