Zum Inhalt der Seite

Koalition schont Spekulanten

Berlin. Die eigentlich für 2007 geplante Besteuerung von privaten Gewinnen aus Wertpapier- und Immobilienverkäufen soll nach Angaben der SPD verschoben werden. »Zwischen der Besteuerung von privaten Veräußerungsgewinnen und der für 2008 geplanten Unternehmenssteuerreform besteht ein enger Zusammenhang. Es spricht alles dafür, das 2008 miteinander zu verbinden«, sagte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Jörg-Otto Spiller, der Berliner Zeitung (Freitagausgabe). Ursprünglich sollte schon von 2007 an eine Pauschalsteuer von 20 Prozent auf die Gewinne fällig werden. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2006, Seite 9, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!