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Myanmar: Absage an Demokratisierung

Rangun. Die Militärjunta in Myanmar (Birma) hat die Gespräche über eine Demokratisierung des Landes auf das Jahresende verschoben. Das bestätigte der Organisator des Konvents, Generalleutnant Thein Sein, am Dienstag laut einem Teilnehmer der Beratungen. Westliche Diplomaten bezeichneten die Ankündigung als schlechte Nachricht.

Der Nationalkonvent arbeitet bereits seit Jahren. Es handelt sich um die erste von sieben Etappen, mit denen die Militärmachthaber eine »disziplinierte Demokratie« in Myanmar einführen wollen. Die von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi geführte oppositionelle Nationale Liga für Demokratie (NLD) boykottiert die Beratungen.

(AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.02.2006, Seite 6, Ausland

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