-
01.02.2006
- → Inland
WASG sauer auf Linkspartei-Spitze
Berlin. Die WASG hat sich gegen die
Forderung des Bundesvorstandes der Linkspartei verwahrt, die Debatte
um die Bildung einer neuen gesamtdeutschen linken Partei zu beenden
und die getroffenen Kooperationsvereinbarungen nicht mehr in Frage
stellen zu lassen. »Auf derartige Interventionen von außen
können wir gut verzichten« sagte Thomas Händel,
geschäftsführendes Bundesvorstandsmitglied der WASG, am
Dienstag. In seiner Partei werde nichts »einfach nach unten
durchgestellt«. Man müsse in der Linkspartei akzeptieren,
daß es bei Fragen über das Ob und Wie der angestrebten
Fusion bei vielen WASG-Mitgliedern »erheblichen Klärungsbedarf«
gebe.
(jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
