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Aus: Ausgabe vom 23.07.2005, Seite 16 / Aktion

jW-Festlesewochen: Das Sommerloch fällt aus

Die junge Welt auf der Fiesta de Solidaridad in Berlin und beim Sozialforum in Erfurt

Liebe Leserinnen und Leser,

der Wahlkampf zum Bundestag ist seit Donnerstag offiziell eröffnet, und es ist damit zu rechnen, daß sich die politischen Auseinandersetzungen in den nächsten Wochen erheblich zuspitzen. Die junge Welt stellt sich darauf ein, daß nicht nur der Ton in den offiziösen Medien gegenüber dem Linksbündnis schärfer werden, sondern sich auch der Umgang mit allen Formen von Protest und Widerstand verändert.

An diesem Wochenende nehmen wir mit jW-Ständen an zwei Veranstaltungen teil, die auf ihre Weise damit zu tun haben, daß der Feldzug gegen die Interessen der übergroßen Mehrheit nicht überall auf der Welt widerstandslos hingenommen wird. Auf der »Fiesta de Solidaridad«, die der Freundschaft mit Kuba gewidmet ist, sind wir in der Parkaue von Berlin-Lichtenberg seit Jahren präsent. Wir möchten unsere Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen in dem sozialistischen Staat vertiefen und haben dazu einige konkrete Pläne. Die Teilnahme an der nächsten Internationalen Buchmesse in Havanna im Februar 2006 steht ganz obenan.

In Erfurt beim ersten deutschen Sozialforum (von dem drei Kollegen für uns berichten) werden wir vermutlich viele Leserinnen und Leser treffen, die wir bei Verteilaktionen auf Montagsdemonstrationen, bei Streiks oder Protesten gegen Krieg und Folter kennengelernt haben. Die sozialen Initiativen in kleineren und größeren Orten, viele Gewerkschaftsaktivisten und Mitglieder linker Parteien haben den Hohn und Spott der Großmedien über die angebliche Aussichtslosigkeit ihrer Aktionen, ihrer Demonstrationen und Kundgebungen, ihrer Internetauftritte und Flugblätter ignoriert und einfach geduldig weitergemacht. Heute kann man sagen: Sie taten nicht nur das Erforderliche und wehrten sich, als es reichte. Sie haben staatstragende Medien und die etablierte Politik in einem Maß verunsichert, wie es das in der Geschichte der Bundesrepublik seit Jahrzehnten nicht gab. Wenn die junge Welt etwas zur Entstehung, zur Vernetzung und zur Stärke der daran beteiligten Initiativen beigetragen hat, wäre das schön. Aber zur Überschätzung besteht kein Anlaß, noch ist diese Zeitung zu klein, noch ist es vielen, die uns lesen möchten, aus finanziellen Gründen unmöglich, sich ein Abonnement zu leisten, noch müssen wir daran arbeiten, den Bekanntheitsgrad der Zeitung zu erhöhen.

Unsere beiden Kampagnen zur Gewinnung neuer Abonnenten und zur Gewinnung neuer Mitglieder unserer Genossenschaft helfen uns dabei. Unsere Festlesewochen zum zehnjährigen jW-Bestehen in Mitarbeiter- und Genossenschaftsbesitz haben wir wegen des enormen Zuspruchs bis zum 18. September verlängert. Wir wollen bis dahin 8000 Testabos erreichen. In dieser Woche kamen 89 neue hinzu, d. h. wir haben genau 6400 erreicht und wollen in den nächsten acht Wochen noch 1600 einwerben. Das wird nicht leicht, aber vielleicht hilft uns dieses Wochenende schon weiter. In dieser Woche gingen Spendengelder in Höhe von 631,50 Euro ein, mit denen wir alle neubestellten Testabos (für drei Wochen) finanzieren können. Also her mit den Adressen potentieller jW-Leserinnen und Leser.
In der zweiten Kampagne geht es darum, bis zum Jahresende 100 weitere Anteile für die junge Welt-Genossenschaft einzuwerben, davon 50 bis September. Mit ihnen wollen wir Werbemaßnahmen und einen verbesserten Internetauftritt finanzieren. Informationen dazu finden Sie im Internet unter www.jungewelt.de/genossenschaft

Verlag, Redaktion und Genossenschaft


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Zeitung für das Recht auf Wohnen

Die junge Welt ist die einzige parteiunabhängige Tageszeitung, die Zeit Ihres Bestehens gegen Krieg und Faschismus angeschrieben hat. Wenn wir nun unseren 75. Geburtstag feiern, dann möchten wir das zusammen mit unseren Leserinnen und Lesern begehen.

Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, hat die junge Welt die 75er-Aktion. Schenken Sie sich, Ihren Lieben und der jW 75 Ausgaben für 75 Euro. Danach endet das Abo automatisch und muss nicht abbestellt werden.