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18.04.2026
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Durch Papier scrollen lernen
Die junge Welt kennenlernen – doch wie gelingt ein guter Einstieg?
Die wenigsten verpflichten sich bei der ersten Begegnung: Für eine Zeitung ist das Probeabonnement ein naheliegender Erstkontakt. Zwei Wochen lang wird die junge Welt kostenlos und unverbindlich nach Hause geliefert. Ohne Risiko, ohne Kündigungspflicht, unverbindlich – das Abo endet automatisch. Warum also dieses Angebot? Weil Lesen Zeit braucht und Gewohnheit. Niemand wird als Zeitungsleser geboren. Man beginnt aufmerksam, liest einzelne Artikel, überspringt anderes, kommt zurück. Schritt für Schritt entsteht so ein eigener Zugang. Genau dafür sind diese zwei Wochen gedacht: um sich zu orientieren, Themen zu entdecken und eine eigene Lesestrategie zu entwickeln. Und um die —junge Welt kennenzulernen, die letzte linke Tageszeitung, die noch täglich gedruckt erscheint. Eine einzigartige Zeitung: marxistisch orientiert, klar in ihren Positionen: an der Seite der Arbeit, der lohnabhängig Beschäftigten, antimilitaristisch, internationalistisch.
Seit einigen Wochen finden vermehrt junge Menschen über unsere Social-Media-Angebote zu unseren Inhalten und wollen dann tatsächlich eine gedruckte Zeitung testen. Sie fällen diese Entscheidung bewusst. In Gesprächen kommen dann die Gründe zur Sprache: Bildschirmzeit reduzieren und die wohltuende Begrenzung von Themen und Textmenge werden dann genannt.
Haben auch Sie Freunde, Verwandte oder Bekannte, deren politischer Aktivismus sich auf Social Media konzentriert, die aber im Grunde bildschirmmüde sind? Oder an Nachrichten Interessierte, die aufgeschlossen sind für Meldungen aus Sicht der Werktätigen? Das Probeabonnement ist mehr als ein kurzes Kennenlernen. Es ist ein Angebot, sich ein eigenes Bild zu machen – in Ruhe, ohne Verpflichtung. Und nicht selten wird aus diesem ersten Eindruck eine bewusste Entscheidung für ein dauerhaftes Abonnement.
[nur online] Das Probeabo können Sie dauerhaft bestellen oder weiterempfehlen unter jungewelt.de/probeabo
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!