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Radsport

Rotes Licht

Oudenaarde. Die Staatsanwaltschaft Ostflandern hat alle Radprofis des Bahnschrankenvorfalls bei der Flandernrundfahrt identifiziert. Die Behörde teilte zudem mit, dass man auf Grundlage der Ermittlungen und weiterer Erkenntnisse über eine weitere strafrechtliche Verfolgung entscheiden wird. Bei dem Rennen hatten mehrere Fahrer, darunter der spätere Sieger Tadej Pogačar und Olympiasieger Remco Evenepoel, ein rotes Warnlicht ignoriert und hatten kurz vor dem Absenken der Schranke einen Bahnübergang überquert. Ihnen droht laut Medienberichten der Entzug des Führerscheins für mindestens acht Tage sowie eine Geldstrafe. Pogačar hatte hinterher gesagt, die Fahrer seien von der Rennleitung zu spät gebremst worden. Nicht an einer roten Ampel an einem Bahnübergang zu halten, sei einer der schwersten Verstöße im Straßenverkehr und könne schwerwiegende Folgen haben, teilte die Staatsanwaltschaft nun mit. Auch laut Reglement des Radsportweltverbandes UCI müssen Fahrer an Bahnübergängen bei rotem Warnlicht anhalten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2026, Seite 16, Sport

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