Fallschirmjäger: Zahlen zu Konsequenzen
Berlin. Im Skandal um sexualisierte Gewalt, faschistische Umtriebe und Drogenkonsum bei einer Fallschirmjägereinheit im rheinland-pfälzischen Zweibrücken sind in der vergangenen Woche neue Zahlen zu personellen Konsequenzen bekanntgeworden. Die Bundeswehr gehe von 59 Beschuldigten aus, berichtete am Donnerstag das ARD-Hauptstadtstudio unter Berufung auf einen Sprecher des Heeres. Von 21 beantragten Entlassungsverfahren seien 16 vollzogen worden, die übrigen seien in Bearbeitung. 19 Fälle habe das Heer an die zuständige Staatsanwaltschaft abgegeben. In 18 Fällen seien Disziplinarmaßnahmen verhängt worden. Die Vergehen waren Ende Dezember durch Meldungen von Soldatinnen beim Wehrbeauftragten des Bundestags bekanntgeworden. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
