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01.04.2026, 18:37:23 / Kapital & Arbeit

Bundesregierung investiert in australisches Projekt für Seltene Erden

Seltene Erden in China.jpg
Noch hat die Volksrepublik China den größten Anteil an der weltweiten Förderung Seltener Erden, die BRD will sich aus dieser Abhängigkeit lösen (Mine in Baotou, China)

Berlin. Die Bundesregierung investiert bis zu 50 ⁠Millionen Euro in ein australisches ⁠Projekt für Seltene Erden und will damit die Rohstoffversorgung der deutschen Industrie stärken. Das ‌Geld fließe über den Rohstofffonds in das Nolans-Projekt des ‌Unternehmens Arafura Rare Earths, teilte das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mit. Mit ⁠der Investition sollen die ‌Versorgung Deutschlands und Europas mit kritischen Rohstoffen wie Neodym und Praseodym ​gesichert und bestehende Abhängigkeiten reduziert werden, erklärte Wirtschaftsministerin ⁠Katherina Reiche (CDU). Diese Seltenen Erden seien etwa für Hochleistungs-Permanentmagnete wichtig, die in Elektrofahrzeugen und Windkraftanlagen ‌eingesetzt würden.

Der Rohstofffonds ‌ist ein Instrument der Bundesregierung, um sich kritische Rohstoffe zu sichern (vgl. junge Welt vom 11.11.2025). Bei seiner ersten großen Investition hatte der Fonds im vergangenen Dezember bis zu ‌150 Millionen Euro in das Lionheart-Projekt des australischen Unternehmens Vulcan Energy investiert. Dieses hat zum Ziel, im Oberrheingraben ​Lithium für die Batterieproduktion zu ⁠gewinnen. (Reuters/jW)

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