Zur Größe des Realismus
Von Peter Arlt
Willi Sittes Bilder folgen den »unersetzbaren Möglichkeiten künstlerischer Weltsicht und Weltinterpretation«, wie der Maler 1985 hervorhob: »Die Feier des Guten und die Abwehr des Bösen. Bannen, feiern und die Zukunft antizipieren.« Als der 91jährige Willi Sitte die Kraft fand, sich aus dem Rollstuhl zu erheben und in acht Zeichnungen zu seinem Leben ein letztes Wort künstlerisch zu gestalten, entstanden wie im Rausch in einer Woche im Januar 2012 an vier Abenden vier Zeichnungen, in den folgenden Monaten folgten weitere vier. Es sind Weisen vom Leben, »aus herzensgrund bis in den todesgrund« (Oswald von Wolkenstein), die in seinen Zeichnungen zum Lebenslauf widerklingen. In den acht Sepiafaserstiftzeichnungen greifen Mensch, Werk und Natur ineinander.
Bei den Partisanen
Im nordböhmischen Kratzau (Chrastava) 1921 geboren, absolvierte Willi Sitte in Kronenburg die Meisterschule für monumentale Malerei. Der sozialistisch und antifaschistisch Erzogene wurde aufsässig und zur Wehrmacht eingezogen. Der tägliche Schrecken des Krieges und der unbedingte Wille, sich am Krieg nicht zu beteiligen, führten zum Wunsch überzulaufen. Als Sitte nach Italien versetzt wurde, lernte er Italienisch und befreundete sich mit den Bewohnern von Montecchio Maggiore, die in ihm den Antifaschisten erkannten. 2008 wurde er für seine Verdienste während des Zweiten Weltkrieges und weil er sich nach seiner Desertion den Partisanen angeschlossen hatte, zum Ehrenbürger der nahe Verona liegenden Stadt erklärt. Der Soldat Sitte gab den Partisanen Geheimbefehle weiter; auch half er bei der Versorgung mit Waffen. Es gelang ihm, die Erschießung von Geiseln zu verhindern. Sitte sagte später, er habe auch an der Seite der Partisanen auf niemandem geschossen; statt dessen schrieb er Aufrufe für die nationale Befreiung Italiens und kochte für die Partisanen. Selbst dafür wäre er von den Nazis exekutiert worden. In der DDR war man froh, auf solchen Widerstandskämpfer verweisen zu können.
1947 kam der junge Künstler nach Halle. Von 1951 bis 1986 lehrte er an der »Burg«, der namhaften Kunstschule. Mit den Malern Jochen Seidel, Fritz Rübbert und Kurt Bunge gehörte er zum Freundeskreis um Hermann Bachmann. Diese »Querdenker« distanzierten sich nicht nur von abstrakter Kunst, sondern auch vom sozialistischen Realismus. Artisten, Bacchantinnen und Faunen waren Sittes Antwort auf vordergründige Realismuserwartungen. Harpyien, mythische Sturmdämonen aus weiblichem Oberteil und dem Unterteil eines Vogels samt Krallen, besudeln Speisen und maßen sie sich an, gottgleich zu richten. Sie reflektieren in Zeichnungen und Gemälden Anfeindung und »Formalismusschnüffelei«.
Unter dem Einfluss Picassos und Légers gestaltete Sitte in den 1950er Jahre mit prismatisch, kubistisch und konstruktiv zerlegten hellen Farbflächen Frauen mit sinnlichem Zauber, die Rettung aus Hochwasserkatastrophen und im Gerüst Arbeitende. Das »Gestürzte Pferd« versinnbildlicht am Leid der Kreatur Katastrophen.
Kostbare »Inkunabeln« deutscher Kunst sind Willi Sittes Historienbilder vom Zweiten Weltkrieg. Früh rief er mit Bildern wie »Lidice« oder der Studie »Rufende Frauen« die Verantwortung für deutsche Kriegsverbrechen in Erinnerung. Besonders die Bilder zu Lidice bringen auf eine herausragende Weise die Intention des Gesamtwerkes Sittes zum Ausdruck, etwas intensiv mitzuteilen und zur Aktivität aufzufordern.
Mitte der 1950er Jahre machte sich Willi Sitte auf den Weg, »neue konkrete bildkünstlerische Symbole zu entwickeln«, wobei er sich am italienischen »Realismo« Gabriele Mucchis und Renato Guttusos orientierte. Sein Mitgefühl weckten Hochwasserkatastrophen in Norditalien und im Süden der DDR, die er in mehreren Fassungen gestaltete, damit das Menschliche vertiefend.
Ruf zur Wachsamkeit
Aus den Historienbildern zum Zweiten Weltkrieg ragt das vehement gemalte jüdische »Warschauer Paar« (1967) heraus, mit einer schöpferischen Anverwandlung des toten Christus von Andrea Mantegna. Auch mit den zeitgenössischen politischen Kämpfen setzte sich Sitte auseinander, so mit den Märzkämpfen 1921 um Leuna, mit dem Vietnamkrieg oder dem Putsch in Chile. In einer Lithographie von 1973 nutzt er das mythologische Motiv des Trojanischen Pferdes. Das verderbenbringende »Danaergeschenk« verweist auf die durch Manipulationen und Rückschläge bestimmte politische Geschichte. Sitte schrieb rückblickend 1979: »Ich schuf die Graphik unmittelbar unter dem Eindruck des militärfaschistischen Putsches der reaktionären Junta unter Pinochet am 11. September 1973 in Chile. Ich wollte mit dem künstlerischen Bild deutlich machen, wie das USA-hörige Militär des Westens, die internationalen Konzerne, besonders ein solcher multinationaler USA-Gigant wie ITT und die CIA den chilenischen Staat der Unidad Popular systematisch unterwanderten und so den mörderischen Staatsstreich vorbereiteten. Die Graphik war ein Ruf zur Wachsamkeit.«
Der Maler Sitte hielt kritisch das Geschehen fest, wie »Selbst mit Pinsel« (1999) zeigt. Er las darüber nach (Zeichnung »Zeitungsleser«, 1961) und rief warnend den Menschen zu (Zeichnung »Rufer I«, 1961).
Mit dem »Höllensturz in Vietnam« (1966/67) entlarvte Sitte den Widerspruch zwischen mythifizierend beanspruchten Freiheitssegnungen und mörderischer Realität. Eindringlich fordern die beiden Seitentafeln des Triptychons, in Merseburg erstmals nebeneinandergesetzt, mit der von Waffen bedrohten Frau, die gegen das vietnamesische Leid aufbegehrt, und dem eigensinnig Trommelnden neben ihr, gleichsam als Sinnbild des Weltgewissens, die Wachheit und Gegenwehr der Welt.
Sittes oft mehrteilige Monumentalgemälde besitzen eine gültige gestalterische Form und einen hohen Gedächtniswert. Sie erinnern an Geschichtliches und verweisen auf Aktuelles, getragen von Sinnschichten der biblischen und mythologischen Ikonografie. Lebenskraft springt von den Bildern über, weil der Maler die geschichtsverbundenen Traktate in sinnliche Erfahrungen übersetzte. Individuelles Erleben ist mit weltpolitischer Gegenwart verbunden.
Warnbilder vor der Entleerung der sozialistischen Idee im realen Alltag und der Wiederbelebung neofaschistischen Ungeistes – von dem Gemälde »Seifenblasen« (1953) über das »Selbstbildnis im Moor« (1984/86) bis zur Serie »Herr Mittelmaß« – zeugen von der mit tiefer Betroffenheit verbundenen, wachsenden Einsicht des Künstlers in die Schwierigkeiten des politischen Kampfes.
Dialektischer Realismus
Im verordneten Realismus sah Sitte eine Kröte. Er wollte Realismus als Größe. Ab Mitte der 1960er Jahre prägte er seinen dialektischen Realismus aus, indem er das Erbe aus vorhergehenden Kunstperioden sowie biblische und mythologische Bildthemen nutzte und weiterentwickelte.
Die Gestaltung gesellschaftlicher Sachverhalte und Prozesse in ihrer Unanschaulichkeit und Komplexität erforderte »neuartige Ideen und entsprechende Methoden der realistischen Verallgemeinerung«, so Sitte 1974. Das führte im breiteren Maßstab zur Nutzung des künstlerisch Erarbeiteten der vorhergehenden Kunstperioden und zu dessen Weiterentwicklung. Das Erfinden von Neuem verband sich mit der produktiven Nutzung des weitgefassten kunstgeschichtlichen Erbes, das nicht zuletzt durch die Ehrungen Cranachs, Corinths, Dürers, Grünewalds, Goyas, Michelangelos, Picassos, Rodins, Rubens’ und anderer in den Blickpunkt geriet und Sitte besonders zu graphischen Hommagen inspirierte. Aus dieser Verehrung entstand bei Sitte in der Technik der Zinkographie eine lange Reihe von Widmungsblättern.
Sittes Gegenstand ist der menschliche Körper in Bewegung und im gesellschaftlichen Prozess, individuelles Erleben mit weltpolitischer Gegenwart verbindend. Er wollte den »zu eng gewordenen konventionellen Sehschlitz« des Realismus sprengen. Dafür arbeitete er mit starken Verkürzungen und futuristischen, simultanen Effekten in raumgreifender, dynamischer Bewegung, in der Durchdringung von Vergangenheit und Gegenwart, von Realität und Idee. Der Kunsthistoriker Manfred Schneckenburger, der 1977 die 6. Documenta leitete, zeigte sich von der »fortschrittlichen Ikonografie« Sittes beeindruckt und präsentierte auch dessen Werke in Kassel.
In seltenen Momenten der Geschichte trumpft das Volk als Souverän auf. Dass es sich seiner Rolle bewusst wird, dazu trugen in der Vergangenheit auch Künstler auf der Suche nach ursprünglichen Formen des Lebens und nach Erneuerung bei. In dieser Tradition standen auch die Künstler in der DDR, allen voran Willi Sitte. Der Künstler bekennt sich in berührenden Elternbildnissen zu seiner Herkunft. Man sieht ihn als Partner der Arbeiter im Salzbergwerk und Leichtmetallwerk, ebenso in Sport- und Saunabildern. Als kommunistischer Künstler sah Sitte sich an der Seite der Arbeiterklasse. Als bestimmende Klasse der neuen Gesellschaft schien sie ihm in besonderer Weise darstellungswürdig. Wobei Sitte durchaus auf Idealisierung setzte. Während junge Künstler ab Mitte der 1980er Jahre verstärkt auf die real existierende Entleerung des Ideals reagierten, wandte sich Sitte gegen die Entleerung, indem er am Paradigma des proletarischen Prometheus festhielt. Er war nicht willens, das als richtig und menschheitlich für notwendig Erachtete über Bord zu werfen.
Eros und Sinnlichkeit
Im Realismus wie in der Kunst allgemein spielen die menschliche Figur und das Menschenbild eine besondere Rolle. Dabei können sich die Künstler auf jahrtausendealte Erfahrung berufen. Die alten Griechen kannten den Homo-Mensura-Satz: »Der Mensch ist das Maß aller Dinge.« 1974 äußerte Sitte: »Der Mensch ist ja gleichermaßen Natur- und gesellschaftliches Wesen. Auch seine natürliche Körperlichkeit sagt etwas über das gesellschaftliche Leben, das Wesen der Gesellschaft, über Harmonie und Widersprüche.«
Sitte entwickelt aus der Farbspannung eine Struktur von Pinselspuren, die eine Verdichtung und Konkretisierung ins Motivliche und die körperhaft räumliche Ausprägung eine Lobpreisung der menschlichen Figur erfährt. In den »Ballettstudien« (1968) greifen die Tänzerinnen mit erotischer Anmut in organischen Bewegungen über sich. Ihre schwungvollen Glieder sprengen in simultaner, futuristischer Mehrfachbewegung fast die Grenzen, aber bleiben mit natürlichen Formen im menschlichen Kreis der vitruvianischen Figur, ein Symbol des Ausschreitens humanistischer Möglichkeit.
Die Feier des Guten wird bei Willi Sitte besonders im Topos des Eros und der Sinnlichkeit fruchtbar. Bis in die Spätzeit hinein beherrschen Liebende und üppige Grazien mit hellrötlichen Leibern Sittes Lebenswerk. Seine Frauen, Männer, Kinder bewegen sich nackt, kraftvoll, lebensfroh, sich miteinander und in freier Natur auslebend. Jeder kommt in souveräner Selbstbehauptung erst zu sich selbst durch die sinnliche Nähe des anderen und in den körperschmeichelnden Medien Wasser und Wind.
Die Bilder von Liebespaaren, Familien, Badenden, befreundeten Männern in der Sauna sind von einer faunischen Lebensart durchdrungen. Spielerische Annäherungen finden sich neben Geschlechterkampf mit sexueller Eindeutigkeit bis hin zur erotischen Obsession. Oft ist die erotische Motivik mit dem Topos des Älterwerdens verbunden. Neben dem Gemälde »Die drei Grazien. Hommage à Rubens« (1982), ist es vor allem »Liebespaar zwischen Minotaurus und Tod« (1981). Das Thema ist die sinnliche Liebe im Bewusstsein des herannahenden Todes, das Wechselverhältnis von Eros und Thanatos. Sitte gestaltet es als Zusammendrängen der Leidenschaften im Kampf gegen das Unabänderliche. Aus solchem Empfinden verwandelt sich der vom Eros besessene Mann in einen Minotaurus. In der Umarmung hält er die Geliebte wie das Leben fest. Ein Kampf gegen das Unausweichliche, das als skelettierter Schatten mahnt. Der Vanitas-Gedanke wird in einer Todesgestalt gefasst, die der christlichen Ikonographie folgt.
Es fällt auf, wie nachhaltig erotische Themen Sittes Lebenswerk bestimmen. Die Kreativität des Künstlers, sein »élan vital« (Henri Bergson), wurzelt im Geschlechtlichen. Ähnlich wie bei Rodin oder Picasso, aber mit dem Unterschied, dass für Sitte von den 1960er Jahren an der Mensch in der Einheit von Natur und gesellschaftlichem Wesen angesehen wird. Insbesondere in der Beziehung der Geschlechter suchte Sitte etwas über das gesellschaftliche Leben zu erfahren und auszudrücken.
Emanzipation
Die Emanzipation in der DDR wurde in Literatur, Film und bildender Kunst breit thematisiert. Die aktivere gesellschaftliche Rolle der Frau reflektierte Sitte in den Gemälden mit »Weiblichem Paris« durch den Rollentausch. Im Bild der verkehrten Welt werden Entwicklungen verdeutlicht, mit der Themenumkehr wird nicht nur die männliche Eitelkeit spöttisch aufs Korn genommen, das Thema wird auch ins Matriarchalische gewendet. Dadurch wird es zwar nicht von seiner einseitigen Tendenz emanzipiert, sondern problematisiert die Gleichberechtigung anderer Art, jahrtausendealte angebliche Rechte der Männer endlich ebenfalls in Anspruch nehmen zu können. In besonderer Weise ist das in der Mythenkritik anzutreffen, wenn souveräne junge Frauen lachend – wie in der »Rückgabe des Apfels« (1991) – das Parisurteil gar nicht erst stattfinden lassen. Willi Sitte negierte die mythische Pflicht zu einem Urteil und gab damit ein Beispiel, dass der Mythos zur ständigen Wandlung fähig ist, wodurch erst seine Weiterexistenz garantiert ist.
Von Willi Sitte gemalt zu werden, verband sich mit der Vorstellung von Fleischlichkeit. Des Bildhauers Alfred Hrdlickas Intention: »Fleischmachen ist das zentrale Anliegen der bildenden Kunst« setzt den leiblichen mit dem künstlerischen Schaffensakt gleich. Auch für Sitte existiert der Mensch stärker als bei anderen als Einheit von natürlichem und gesellschaftlichem Wesen. Fleisch ist bei Sitte Synonym für Lebenskraft. Albrecht Dürer, den Sitte mit dem Widmungsblatt »Nemesis« ehrte, zeigt in Sittes Wiederaufnahme kräftig vorwölbende Oberschenkel mit gewaltiger Lebenskraft. Dürer sah »die erwachsen Jugend glatt, eben und volls Leibs, aber das Alter uneben, knorret, gerumpfen, und das Fleisch verzehr’t«, und fand, diese Dinge soll man im Werk nicht auslassen.
Willi Sitte malt die durch den Druck auf die Haut sichtbare Konsistenz der stofflichen Materie und will dadurch die Imagination der fleischlichen Substanz erzeugen. Vor allem die vehement aufgetragenen, verschiedenen, von der Natur losgelösten Farbtöne stellen das Fleisch in der Malerei Sittes dar. Sitte malte vor allem Fleisch des lebenden Objektes, das sich in der Farbstruktur entsprechend der Lebenskraft, dem Temperament und Willen den verschiedensten Tätigkeiten anverwandelt. In der »Umarmung mit Fleischwolke« (1991) erscheint neben dem männlichen und weiblichen Fleisch in dissonanter Harmonik ein weiteres fast immaterielles Fleisch, weil der materielle Korpus sich optisch im Aggregatzustand einer Wolke auflöst. Mit der Umarmung eines Paares, über das ein weiblicher Körper in hoher Farbauflösung fliegt, ist eine erhoffte Fleischwolkenumarmung verbunden. Denn nach der munteren Wasserspringerin, Sinnbild der Jugend, streckt der Mann seine Arme aus, greift vorbei an seiner Frau, die ihn hält. Die Jugend lässt sich nicht fangen und zeigt sinnbildlich: Wir sind Vorübergehende. In den mit Pinselhieben aufgetragenen Farbgarben der nicht greifbaren Form des Leibes liegt eine vergebliche Sehnsucht.
Die Hoffnung, mit der Losung »Wir sind das Volk« 1989 einen Anlauf zu einer besseren DDR zu beginnen, hatte im Volk keinen Rückhalt. Die Zeiten der herzlichen Verbundenheit zwischen dem Maler und seinen Arbeitskollektiven waren vorbei. Sittes Arbeiterbild erlebte nach 1990 einen gewaltigen Absturz mit den »Erdgeistern« (1990), die kopfüber im Boden steckend ein Sinnbild der Kopflosigkeit und der verkehrten Welt sind. Und welch bitteren Spott gießt Sitte über den »Herrn Mittelmaß« (1990) aus, der janusköpfig oder mit vielen Gesichtern je nach Situation verschiedene Meinungen vertritt. Die Blätter sind eine Abrechnung und künstlerisch eine ikonographische Entdeckung. Zudem zeigen sie, was Willi Sitte auch gewesen ist: ein Zeichner von Rang.
Visionen vom Menschsein leben in Sittes Bildern als Unabgegoltenes fort. Zwar blickt aus den Selbstbildnissen des alternden Malers die unverdeckte Skepsis, aber Menschlichkeit in erfahrener Sinnlichkeit ist nicht verloren, und so lange ist Hoffnung. Das ist wohl die Botschaft, an der ein altersweiser Willi Sitte festhielt.
Ausstellung
Willi Sitte: Feier des Guten und Abwehr des Bösen. Willi-Sitte-Galerie Merseburg, Domstraße 15, 06217 Merseburg, Mi.–Fr. 10–16 Uhr, Sa. u. So. 13–16 Uhr. Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Juni 2026 zu sehen.
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