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Inflation in Venezuela 2025 bei 475 Prozent

Foto: Muhammad-Taha Ibrahim
Entwertet: 1.000 Venezolanische Bolívar

Caracas. Die Verbraucherpreise in Venezuela haben nach jüngsten Zahlen im vergangenen Jahr massiv zugelegt. Die Inflation schoss um 475 Prozent in die Höhe, wie am Freitag aus Zahlen der venezolanischen Zentralbank hervorging. 2024 hatte die Teuerung 48 Prozent betragen. Es ist die erste Veröffentlichung aktueller Inflationsdaten der Zentralbank seit November 2024. Die Verschärfung der US-Sanktionen gegen Venezuela hatte die Wirtschaft des Landes im vergangenen Jahr schwer getroffen. Im Januar hatten die USA den Präsidenten Nicolás Maduro entführt und in die USA gebracht. Venezuelas landeseigene Währung, der Bolívar, ist inzwischen praktisch wertlos, daher wird weithin der Dollar als Ersatzwährung genutzt. Die US-Sanktionen schränkten den Zufluss von Dollar in das südamerikanische Land ein, wodurch die Preise von Gütern und Dienstleistungen in die Höhe schnellten. Ende 2025 warnten Ökonomen, dass Venezuela an der Schwelle zur Hyperinflation stehe. Seit der Entmachtung Maduros hat die US-Regierung die Sanktionen wieder gelockert. (AFP/jW)

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Erschienen am 07.03.2026, Ausland

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