Griechenland deckelt Gewinne
Athen. Angesichts stark gestiegener Preise infolge des Kriegs gegen den Iran hat die griechische Regierung für die nächsten drei Monate eine Obergrenze für die Gewinnspannen bei Kraftstoffen und Supermarktprodukten angekündigt. Die Regierung geht davon aus, dass nicht nur höhere Kosten Grund für die Preissteigerungen sind, sondern Wucher dahintersteht. Raffinerien dürfen bis zum 30. Juni höchstens fünf Cent pro Liter Benzin oder Diesel als Gewinnspanne auf ihre Kosten aufschlagen, Tankstellen zwölf Cent. Supermärkte müssen festgelegte Gewinnspannen weiter einhalten, die bis Ende 2025 galten. Verstöße könnten mit Strafen von bis zu fünf Millionen Euro geahndet werden. Allerdings sind die Preise seit Beginn des Krieges bereits deutlich gestiegen: Auf vielen Ägäisinseln überschritten die Benzinpreise zwei Euro pro Liter. (dpa/jW)
links & bündig gegen rechte Bünde
Jetzt den kostenlosen jW-Newsletter abonnieren – täglich das Beste aus der Tageszeitung junge Welt, direkt in Ihr Postfach. Ihre E-Mail-Adresse wird natürlich niemals an Dritte weitergegeben.
Mehr aus: Kapital & Arbeit
-
Gefahr einer »Cubastroika«?
vom 12.03.2026 -
Megaprojekte gegen Wassermangel
vom 12.03.2026