Laakirchner KZ-Mahnmal soll bleiben
Von Dieter Reinisch, WienNachdem im oberösterreichischen Laakirchen ein Mahnmal für antifaschistische Widerstandskämpfer im Zuge einer Umgestaltung des Stadtzentrums entfernt werden sollte, hat es nun offenbar eine Einigung mit dem SPÖ-Bürgermeister Fritz Feichtinger gegeben. Wie das Mauthausen-Komitee Österreichs (MKÖ) mitteilte, sei am Donnerstag im Gespräch zwischen Feichtinger, Vertretern der Stadt und Vertretern mehrerer Verbände vereinbart worden, das Denkmal zu erhalten. »Es war ein mühsames Gespräch, aber es gab schlussendlich entscheidende Weichenstellungen«, sagte Harald Grünn, Landesvorsitzender des KZ-Verbands, am Montag gegenüber jW. So soll es keine Veränderung ohne das Einverständnis der Opferverbände geben. An den Gesprächen nahmen neben Grünn auch Robert Eiter für das MKÖ und Samuel Puttinger für die Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer teil. Zu dem Teilerfolg hätten »der große öffentliche und mediale Druck sowie die breite Solidarität beigetragen«. Um diesen aufrechtzuerhalten, wurde an der für Dienstag nach Redaktionsschluss geplanten Protestkundgebung vor der Gemeinderatssitzung festgehalten. Auf dieser sollte über die Platzumgestaltung und die Finanzierung diskutiert werden.
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vom 25.02.2026