Gegründet 1947 Montag, 19. Januar 2026, Nr. 15
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Aus: Ausgabe vom 19.01.2026, Seite 15 / Politisches Buch
Politische Zeitschriften

Neu erschienen

Cuba Libre

Im Magazin der Freundschaftsgesellschaft BRD–Kuba berichtet Renate Fausten wieder über den von Krisenlagen geprägten kubanischen Alltag. Angelika Becker befasst sich näher mit der wirtschaftlichen Lage Kubas: 2024 ging das Sozialprodukt um 1,1 Prozent zurück, und eine Prognose für 2025 »geht von einem weiteren Rückgang um 1,5 Prozent aus«. Die »wachsende Dollarisierung« setze den kubanischen Peso unter Druck, die soziale Dynamik zeige »tiefe Verwerfungen«. Bei bestimmten sozialen Indikatoren gebe es »deutliche Rückschritte«. José Manzaneda vergleicht Kuba und die USA im Bereich »politische, künstlerische, wirtschaftliche und akademische Freiheiten«. Roberto Dávila Cabrera erläutert aktuelle Aspekte der führenden Rolle der Kommunistischen Partei Kubas. Außerdem: Wolfgang Mix schreibt über »Fidel und die Umweltfrage«, Edgar Göll über ein »nordeuropäisches Solidaritätstreffen« gegen die Blockadepolitik und Tobias Kriele über den im Dezember 2025 verstorbenen Rolf Becker. (jW)

Cuba Libre, Nr. 1/2026 (Januar–März), 38 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: Freundschaftsgesellschaft BRD–Kuba e. V., Maybachstr. 159, 50670 Köln, E-Mail: info@fgbrdkuba.de

Sozialismus

Im Januarheft der Zeitschrift Sozialismus beschäftigt sich Bernhard Müller mit »Mieten als Treiber von Ungleichheit« und »Wohnen als Armutsfaktor«. Klaus Lang fragt sich, ob die Union »kippt«: Die Frage sei, ob CDU und CSU »ihr bisheriges Selbstverständnis als demokratisch-konservative Kräfte bewahren oder ob sie – durch innerparteiliche Machtverschiebungen, Einflüsse ihres Umfelds und externe Konkurrenz – schrittweise in den Bereich rechtspopulistischer Politik abgleiten«. Bernhard Sander beschäftigt sich mit der sozialen Lage in Frankreich und dem Zerfall des linken Parteienbündnisses »Neue Volksfront«. Joachim Bischoff und Friedrich Steinfeld befassen sich mit der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der USA. Wolfgang Müller beleuchtet die chinesische Strategie zur Stärkung des Binnenkonsums. Torsten Müller und Thorsten Schulten erläutern das EuGH-Urteil zur EU-Mindestlohnrichtlinie vom November 2025. (jW)

Sozialismus, Jg. 53, Nr. 1, 69 Seiten, 9 Euro, Bezug: Sost e. V. (Redaktion ­Sozial­is­mus), St. Georgs Kirchhof 6, 20099 Hamburg, E-Mail:­ abo@­sozialismus.de

Friedenspropaganda statt Kriegsspielzeug

Mit dem Winteraktionsabo bieten wir denen ein Einstiegsangebot, die genug haben von der Kriegspropaganda der Mainstreammedien und auf der Suche nach anderen Analysen und Hintergründen sind. Es eignet sich, um sich mit unserer marxistisch-orientierten Blattlinie vertraut zu machen und sich von der Qualität unserer journalistischen Arbeit zu überzeugen. Und mit einem Preis von 25 Euro ist es das ideale Präsent, um liebe Menschen im Umfeld mit 30 Tagen Friedenspropaganda zu beschenken.

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