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EVG will 2,5 Stunden streiken, RIN empört

Putlitz. Das Verkehrsunternehmen Regio Infra Nord-Ost (RIN) reagierte am Mittwoch bestürzt auf die Ankündigung der Eisenbahnergewerkschaft EVG, dessen Bahnen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern diesen Donnerstag für zweieinhalb Stunden zu bestreiken. Aus Sicht der RIN sei der Arbeitskampf in der jetzigen Verhandlungsphase »überzogen und unverhältnismäßig«. Der Streik in den Morgenstunden träfe »bewusst vor allem Pendler«, die auf einen verlässlichen Bahnverkehr angewiesen seien.

Die RIN ist zuständig für Betrieb und Instandhaltung des Schienennetzes im Nordosten. Die EVG fordert für die etwa 60 Beschäftigten unter anderem eine Erhöhung der Einkommen um fünf Prozent und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 150 Euro. Außerdem soll der unternehmerseitig gekündigte Fonds soziale Sicherung, der verschiedene Sozialleistungen für Gewerkschaftsmitglieder bündelt, wieder eingesetzt werden. RIN sei in den vier Verhandlungsrunden der EVG kaum entgegengekommen. Deshalb werde jetzt gestreikt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2026, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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