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02.01.2026, 19:19:50 / Kapital & Arbeit

USA: Fleischkonzern legt Rechtsstreit um Angebotsverknappung bei

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Die Konzerne und der Preis: Rindfleisch-Angebot in einem Lebensmittelgeschäft in Mount Prospect, Illinois (17.7.2025)

Washington. Der US-Fleischkonzern Tyson Foods legt ​einen Rechtsstreit um ‍mutmaßliche Preisabsprachen bei Rindfleisch in den USA mit einem millionenschweren Vergleich bei. Tyson ‍Foods zahlt 82,5 Millionen Dollar, um eine Sammelklage von Lebensmittelhändlern und anderen Firmen abzuwenden, wie das Bezirksgericht ​im Bundesstaat Minnesota am Freitag bekannt ​gab. Die Klägeranwälte arbeiteten an einer endgültigen Vereinbarung, die ‌dann einem Richter zur Genehmigung vorgelegt werden soll. Eine Stellungnahme von Tyson und den ‍Anwälten der Kläger lag zunächst nicht vor. Die Kläger ‌hatten Tyson und anderen großen Rindfleischproduzenten vorgeworfen, sich zwischen 2015 und 2022 abgesprochen ‍zu haben, um das ⁠Angebot künstlich zu verknappen und so überhöhte ‌Preise zu verlangen. Für die Kläger ist es der zweite Vergleich in dem Verfahren, nachdem sie sich bereits ⁠mit JBS USA auf eine Zahlung von 52,5 Millionen Dollar geeinigt hatten. (Reuters/jW)

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