USA: Fleischkonzern legt Rechtsstreit um Angebotsverknappung bei
Washington. Der US-Fleischkonzern Tyson Foods legt einen Rechtsstreit um mutmaßliche Preisabsprachen bei Rindfleisch in den USA mit einem millionenschweren Vergleich bei. Tyson Foods zahlt 82,5 Millionen Dollar, um eine Sammelklage von Lebensmittelhändlern und anderen Firmen abzuwenden, wie das Bezirksgericht im Bundesstaat Minnesota am Freitag bekannt gab. Die Klägeranwälte arbeiteten an einer endgültigen Vereinbarung, die dann einem Richter zur Genehmigung vorgelegt werden soll. Eine Stellungnahme von Tyson und den Anwälten der Kläger lag zunächst nicht vor. Die Kläger hatten Tyson und anderen großen Rindfleischproduzenten vorgeworfen, sich zwischen 2015 und 2022 abgesprochen zu haben, um das Angebot künstlich zu verknappen und so überhöhte Preise zu verlangen. Für die Kläger ist es der zweite Vergleich in dem Verfahren, nachdem sie sich bereits mit JBS USA auf eine Zahlung von 52,5 Millionen Dollar geeinigt hatten. (Reuters/jW)
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