Anno … 3. Woche
1906, 17. Januar: In Hamburg kommt es zu einem politischen Massenstreik und Straßendemos gegen die Einschränkung des Bürgerschaftswahlrechts. Hafen- und Werftarbeiter, Alsterschiffer und Beschäftigte vieler anderer Unternehmen legen erstmals in Deutschland aus einem politischen Grund die Arbeit nieder und schaffen damit das Beispiel eines politischen Massenstreiks.
1946, 12. Januar: Der Alliierte Kontrollrat erlässt die Direktive Nr. 24 zur »Entfernung von Nationalsozialisten und Personen, die den Bestrebungen der Alliierten feindlich gegenüberstehen, aus Ämtern und verantwortlichen Stellungen«. An ihre Stelle sollen solche Personen treten, die »nach ihrer politischen und moralischen Einstellung für fähig erachtet werden, die Entwicklung wahrer demokratischer Einrichtungen in Deutschland zu fördern«.
1951, 14. Januar: Innerhalb des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde in Berlin wird die Gedenkstätte der Sozialisten eingeweiht, die zum wichtigsten Ehrenfriedhof der DDR wird. Bereits im Januar 1919 wurden hier die Opfer des Spartakusaufstandes, im Juni 1919 auch Rosa Luxemburg beigesetzt. Seit 1990 werden keine Gräber in der Gedenkstätte mehr vergeben, die Tradition der jeden Januar stattfindenden Liebknecht-Luxemburg-Demonstrationen wird jedoch fortgesetzt.
1956, 18. Januar: Die Volkskammer der DDR beschließt das Gesetz zur Schaffung der Nationalen Volksarmee (NVA) und des Ministeriums für Nationale Verteidigung. Die als Reaktion auf die Gründung der Bundeswehr geschaffene NVA ist zunächst eine Freiwilligenarmee, erst 1962 wird ein Grundwehrdienst zur Pflicht.
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vom 10.01.2026
