DGB fordert Bündnis für Standortpolitik
Berlin. Für einen Weg aus der deutschen Wirtschaftsflaute sollen nach dem Willen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) die Bundesregierung, Unternehmen und Gewerkschaften an einem Strang ziehen. »Ich möchte, dass wir als Sozialpartner auf höchster Ebene, am besten im Kanzleramt, ein Bündnis dafür schmieden«, sagte DGB-Chefin Yasmin Fahimi im ZDF-Morgenmagazin. »Wir müssen jetzt endlich den Fokus auf Wirtschaftswachstums- und Standortpolitik richten.« Was die Industrie brauche, seien stabile Energiepreise und Technologieführerschaft. »Wenn wir den Sozialstaat klein machen, entstehen ja nicht neue Aufträge für die Automobilindustrie«, so die Gewerkschafterin. »Wir müssen Wachstum und Kaufkraft stärken.« Fahimis Vorschlag erinnert an das »Bündnis für Arbeit, Ausbildungs- und Wettbewerbsfähigkeit« der »rot-grünen« Bundesregierung unter Gerhard Schröder (SPD), das 1998 seine Arbeit aufnahm. (dpa/jW)
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