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Gewerkschaftsverbände verurteilen US-Überfall

Brüssel. Internationale Gewerkschaftsverbände haben den Überfall der USA auf Venezuela verurteilt. Der Internationale Gewerkschaftsbund und die Trade Union Confederation of the Americas sehen in den Aktionen eine flagrante Verletzung der Charta der Vereinten Nationen und der Grundprinzipien des Völkerrechts. »Jeden Versuch eines Regimewechsels durch Gewaltanwendung oder ausländische Einmischung« lehnen sie ebenso ab wie »imperialistische Bevormundung«.

Die Internationale Gewerkschaftskonföderation für die öffentlichen Dienste, PSI, sprach von einer Eskalation im Zusammenhang mit Trumps »jüngsten inakzeptablen Interventionen« in die Innenpolitik von Argentinien und Brasilien, »die die Idee regionaler Interessensphären weiter normalisieren«. Diese Interventionen seien doppelt gefährlich, »da sie die militärische Intervention der Regionalmächte in die inneren Angelegenheiten von Ländern normalisieren, die ihr außenpolitisches Ziel nicht unterstützen«. Die Gefahr für die Länder in Amerika steige, und ein »gefährlicher Präzedenzfall für andere Regionen« sei geschaffen.

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Der Europäische Gewerkschaftsbund kritisierte »aufs schärfste jeden Versuch ausländischer Mächte, politische oder wirtschaftliche Kontrolle über Venezuela auszuüben, um sich Zugang zu dessen natürlichen Ressourcen zu verschaffen«, und forderte die EU auf, alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um sicherzustellen, dass alle Akteure einen inklusiven und vermittelnden Dialog unter vollständiger Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechts führen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.01.2026, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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