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Metsera-Aktionäre nicken Übernahme durch Pfizer ab

Foto: Mark Lennihan/AP

New York. Die Aktionäre des Biotech-Unternehmens Metsera haben am Donnerstag einer vorläufigen Auszählung zufolge grünes Licht für die Übernahme durch den Pharmakonzern Pfizer gegeben. Das Angebot von Pfizer hat ein Volumen von bis zu zehn Milliarden US-Dollar und bewertet das Biotech-Unternehmen mit bis zu 86,25 US-Dollar pro Aktie. Pfizer hat sich damit in einem Bieterstreit gegen den Wegovy-Hersteller Novo Nordisk durchgesetzt. Die Übernahme ebnet Pfizer den Weg, sich über sein schrumpfendes Covid-19-Portfolio hinaus breiter aufzustellen und einen Fuß in den boomenden Markt für Abnehmmedikamente zu bekommen. Dem Konzern war es nicht gelungen, ein eigenes Adipositasmittel zu entwickeln. Das wichtigste Mittel von Metsera, MET-097i, ist eine einmal monatlich zu verabreichende Injektion. Damit könnte die Arznei mit den wöchentlich zu spritzenden Mitteln Wegovy von Novo und Zepbound von Eli Lilly konkurrieren. Pfizer rechnet mit einer Markteinführung der Metsera-Medikamente 2028 und 2029. Das Management von Metsera hatte das nachgebesserte Angebot von Pfizer einstimmig befürwortet. (Reuters/jW)

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Erschienen am 14.11.2025, Kapital & Arbeit

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