Zum Inhalt der Seite

Streik bei The Berliner hält an

Berlin. Seit dem 5. Oktober bestreiken mehr als ein Dutzend freie Autoren das englischsprachige Magazin The Berliner. Über Monate habe das Management die Berichterstattung über Palästina eingeengt und mit Werbung für die »Nova Festival Exhibition« ohne Verweis auf den Genozid in Gaza letztlich seine einseitige Parteinahme offenbart, kritisieren sie auf dem Instagram-Account »The Berliner on Strike«. Unter der Ankündigung der neuen Ausgabe seien allerhand kritische Kommentare zensiert worden, hieß es dort vergangenes Wochenende. Bei einer Streikunterstützungskampagne sind seit Anfang Oktober mehr als 4.000 Euro Spenden gesammelt worden. Gegenüber jW gab das Management am Mittwoch keine Stellungnahme ab. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.11.2025, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!