Zum Inhalt der Seite

EU-Handelsabkommen mit Afrika ratifiziert

Berlin. Das Bundeskabinett hat die Ratifizierung von vier Handelsabkommen der Europäischen Union mit afrikanischen Staaten eingeleitet. »Deutschland bleibt ein verlässlicher Partner für faire Handelsbeziehungen«, erklärte Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) am Mittwoch. Die afrikanischen Partner hätten die Verträge demnach bereits abgesegnet und wendeten sie seit längerem vorläufig an. Die Abkommen würden der Republik Côte d’Ivoire, Ghana, Kamerun, Botswana, Eswatini, Lesotho, Mosambik, Namibia und Südafrika den »verlässlich zoll- und quotenfreien Zugang zum EU-Markt« einräumen und deren Zölle auf Importe aus der EU im Gegenzug über 25 Jahre hinweg schrittweise senken. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!