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Belgien will eine Kapitalertragssteuer

Brüssel. Die Regierung Belgiens will eine Kapitalertragssteuer auf Spekulationsanlagen wie Aktien und Kryptowährungen einführen. Finanzminister Jan Jambon kündigte am Dienstag an, dass das neue System einen zehnprozentigen Steuersatz vorsieht. Allerdings stellte das Finanzministerium umfangreiche Freibeträge in Aussicht. So soll für die ersten 10.000 Euro an Gewinnen pro Jahr keine Kapitalertragssteuer fällig werden. Für Großinvestoren, die eine Beteiligung von mindestens 20 Prozent an einem Unternehmen halten, gilt ein ermäßigter, progressiver Steuersatz. Jambon begründete die Pläne unter anderem mit dem Ziel, frisches Geld für eine Rentenreform aufzutreiben. Außerdem sollen damit höhere Summen für die Aufrüstung bereitgestellt werden. Als Termin für das Inkrafttreten ist Medienberichten zufolge der 1. Januar 2026 im Gespräch. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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