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08.04.20251 Leserbrief
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Straßenverkehr bremst Energiewende aus
Paris. Der Straßenverkehr in der BRD bremst laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) die Energiewende aus. Deutschland mache in vielen Bereichen erhebliche Fortschritte, auf der Straße hingegen kaum, heißt es in dem in Paris veröffentlichten Report. 95 Prozent seiner Emissionen gehen demnach auf das Konto des Straßenverkehrs. Nach Meinung der IEA muss der Bund mehr Anreize setzen, damit Menschen auf klimaschonende Alternativen umsteigen. Konkret nennen die Fachleute den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel, mehr E-Autos und den Einsatz von Biokraftstoffen. (dpa/jW)
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Klaus Büchner aus Berlin 9. Apr. 2025 um 12:35 UhrSehr geehrte Damen und Herren, es ist ein starkes Stück, bei der Aufzählung der Alternativen zum Autoverkehr, den Fahrradverkehr, die, nach dem Laufen, umweltfreundlichste Fortbewegungsart, zu »vergessen«. Das zeigt sehr anschaulich dessen Diskriminierung, er wird einfach nicht mitgedacht und nicht ernst genommen. Für die meisten Politiker und Stadtplaner ist Fahrradfahren ein Hobby von ein paar Spinnern, nicht aber ein Verkehrsmittel (siehe auch Streichung aller geplanten Fahrradrouten in Berlin durch die CDU. Der Gipfel ist die Empfehlung von »Biokraftstoffen«. Es sollen also Lebensmittel (Ölpflanzen) angebaut werden, für die oft Regenwälder abgeholzt werden, um diese dann nicht zu essen, sondern zu tanken. Wer braucht solche »Experten«, wie die von der Internationalen Energieagentur (IEA)? Mit freundlichen Grüßen, Klaus Büchner
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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