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Briten kriegen mickriges Mindestlohnplus

London. In Großbritannien ist eine Mindestlohnerhöhung von 11,44 auf 12,21 Pfund Sterling (14,60 Euro) pro Stunde in Kraft getreten. »Mehr als drei Millionen anspruchsberechtigte« Beschäftigte erwarte damit »eine Lohnerhöhung von bis zu 1.400 Pfund pro Jahr«, meldete die britische Regierung am Dienstag. Mindestens 16,60 Pfund pro Stunde seien jedoch laut der Living Wage Foundation nötig, um über die Runden zu kommen. Eine weitere Erhöhung müsse her, zumal im vergangenen Jahr mehr Niedriglohnjobs hinzugekommen seien als jemals zuvor, inzwischen jeder sechste Job nur mit Mindestlohn vergütet werde. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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