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03.04.20251 Leserbrief
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Kasachstan: Seltene Erden entdeckt
Almaty. Kasachstan hat große Vorkommen seltener Erden gemeldet. Ein Sprecher des Industrieministeriums hatte am Mittwoch gegenüber AFP erklärt, in der Region Karaganda im Zentrum des Landes gebe es Cer, Lanthan, Neodym und Yttrium. Es handle sich um die bislang größte bekannte Lagerstätte seltener Erden des Landes. Die Entdeckung fällt just auf den Beginn des Gipfeltreffens der EU mit Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa werden an diesem Donnerstag in Usbekistan erwartet. (AFP/jW)
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 2. Apr. 2025 um 21:38 UhrVielleicht sollte man gelegentlich doch Wikipedia lesen (https://de.wikipedia.org/wiki/Metalle_der_Seltenen_Erden): »Einige der Metalle der Seltenen Erden (Cer – auch Cerium genannt, Yttrium und Neodym) kommen in der Erdkruste häufiger vor als beispielsweise Blei, Kupfer, Molybdän oder Arsen. Thulium, das seltenste stabile Element der Metalle der Seltenen Erden, ist immer noch häufiger vorhanden als Gold oder Platin.« Weil: »Die oft verwendete abgekürzte Bezeichnung Seltene Erden statt Metalle der Seltenen Erden ist missverständlich. Diese Bezeichnung stammt aus der Zeit der Entdeckung dieser Elemente und basiert auf der Tatsache, dass sie zuerst in seltenen Mineralien gefunden und aus diesen in Form ihrer Oxide (früher «Erden» genannt) isoliert wurden.« Seltene Erden sind also nicht selten, sondern kommen selten in einfach zu gewinnender konzentrierter Form vor.
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