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Tarifbindung weiterhin auf Tiefstand

Wiesbaden. Weniger als die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in der BRD in einem Betrieb, in dem ein Branchen- oder Firmentarifvertrag gilt. Die Tarifbindung blieb im vergangenen Jahr mit 49 Prozent aller Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben konstant zu den Vorjahren, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mit. Demnach waren die Branchen mit der geringsten Tarifbindung Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei (elf Prozent), Kunst, Unterhaltung und Erholung (20 Prozent), Grundstücks- und Wohnungswesen (22 Prozent) sowie Gastgewerbe (23 Prozent). Demgegenüber stehen zu 100 Prozent tarifierte Betriebe des öffentlichen Dienstes oder etwa in der Energieversorgung (84 Prozent) sowie der Erziehung. Die höchste Tarifbindung ermittelte die Behörde in Bremen (56 Prozent), die geringste in Sachsen (42 Prozent). 1996 waren dem IAB-Institut zufolge noch mehr als 69 Prozent (West) bzw. 56 Prozent (Ost) tarifbeschäftigt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.03.2025, Seite 1, Inland

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