Zum Inhalt der Seite

DR Kongo: »M 23« lehnt Waffenstillstand ab

Kinshasa. Die »M 23«-Miliz im Osten der Demokratischen Republik (DR) Kongo lehnt den von der kongolesischen und der ruandischen Regierung geforderten sofortigen Waffenstillstand ab. Dies sagte ihr Anführer, Corneille Nangaa, am Donnerstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters in Goma. Ruanda unterstützt die »M 23«, nach Angaben von Nangaa habe dies aber keinen Einfluss auf die Kriegführung. Die »M 23« rückt seit Jahresbeginn von Osten aus immer weiter vor. Am Donnerstag bestätigte die Armee die Einnahme der Stadt Walikale. Damit kontrolliert die Miliz auch eine Straße, die vier Provinzen im Osten des Kongo verbindet. Sie ist jetzt nur noch 400 Kilometer von Kisangani, der viertgrößten Stadt des Landes, entfernt. Am Mittwoch hatten die Präsidenten Félix Tshisekedi und Paul Kagame nach einem überraschenden Treffen in der katarischen Hauptstadt Doha zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgerufen. (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 21.03.2025, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!