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UNO fordert Ermittlungen in Mexiko

Genf. Nach der Entdeckung eines mutmaßlichen Trainings- und Todeslagers eines Drogenkartells in Mexiko hat das UN-Menschenrechtsbüro am Freitag eine gründliche Untersuchung gefordert. Der Fund verbrannter menschlicher Überreste und Hunderter persönlicher Gegenstände wie Schuhe und Kleidung sei eine zutiefst beunruhigende Erinnerung an das Trauma der landesweiten Verschleppungen im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität, sagte Liz Throssell, Sprecherin des Büros in Genf. Auf der Ranch »Izaguirre« in der Gemeinde Teuchitlán im westlichen Bundesstaat Jalisco hatte eine zivile Suchgruppe Anfang März nach einem anonymen Hinweis zahlreiche Kleidungsstücke gefunden. Nach Aussagen der Gruppe sollen dort auch Menschen verbrannt worden sein. Offiziell bestätigt wurde bisher allerdings nur, dass Kleidung und einige verbrannte Knochenreste gefunden wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2025, Seite 7, Ausland

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