Zum Inhalt der Seite

Anlaufstelle gegen Hass im Netz

Brüssel. Im Kampf gegen unerlaubte Inhalte in sozialen Medien bauen über 1.500 Nutzerinnen und Nutzer in der EU auf das sogenannte Appeals Centre Europe. Die Zahl der gemeldeten Streitfälle sei seit dem Start im November jeden Monat gewachsen, teilte die Beschwerdestelle am Dienstag mit. Nutzer können sich an das Zentrum wenden, wenn sie auf Facebook, Tik Tok oder Youtube unzufrieden damit sind, wie Plattformbetreiber mit strittigen Inhalten umgehen – etwa wenn Hassrede nicht gelöscht wird. Die meisten Meldungen gab es auf Facebook, 77 der bisher 141 Entscheidungen fielen zugunsten der Beschwerdesteller aus. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.03.2025, Seite 14, Medien

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!