-
10.03.2025
- → Ausland
Waffenruhe: Hamas fordert rasche Verhandlungen
Tel Aviv. Die Palästinenserorganisation Hamas hat sich am Sonntag erneut für rasche Verhandlungen über die zweite Phase des Waffenruheabkommens mit Israel ausgesprochen. Es sei nötig, »direkt« mit den Gesprächen zu beginnen, hieß es am Sonntag seitens der Hamas. Wie ein Mitglied gegenüber AFP erklärte, fordern die Palästinenser einen vollständigen Rückzug der israelischen Besatzer aus Gaza, ein Ende der Blockade des Küstenstreifens, dessen Wiederaufbau sowie finanzielle Unterstützung. Er sehe »positive Signale«, hatte zuvor Hamas-Sprecher Abdel Latif Al-Kanua gesagt. Währenddessen hat das Büro des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu erklärt, Israel werde am Montag eine Delegation zu Gesprächen über den Fortgang der Waffenruhe nach Katar entsenden. Eine Einladung der von den USA unterstützten Unterhändler sei akzeptiert worden. (AFP/dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!