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Börse: Häufiger Negativpreis für Strom

Paris. Strom ist in Überangebotsphasen auf dem deutschen Markt voriges Jahr an der Börse häufiger verramscht worden. 2024 gab es 459 Stunden mit einem negativen Preis auf dem sogenannten Day-Ahead-Markt. Dort wird im Großhandel der Strom für den nächsten Tag gehandelt. Im Jahr zuvor waren es 301 Stunden, 2022 nur 69, wie die europäische Strombörse Epex Spot – eine Tochter der EEX in Leipzig – gegenüber dpa mitteilte. Negative Strompreise entstehen, wenn ein hohes Angebot auf geringe Nachfrage trifft – etwa bei starkem Wind an Feiertagen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.03.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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