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Todesfälle von Kindern in Europa vermeidbar

Kopenhagen. Durch vermeidbare medizinische Probleme wie Geburtskomplikationen und Infektionen sterben laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Europa und Zentralasien immer noch Zehntausende Kleinkinder im Jahr. Wie die WHO am Dienstag in Kopenhagen mitteilte, wurde in den 53 Ländern der WHO-Region Europa, zu der auch einige zentralasiatische Länder zählen, im Jahr 2022 der Tod von 75.647 Kindern vor dem fünften Geburtstag verzeichnet. Die fünf häufigsten Todesursachen waren Komplikationen bei einer Frühgeburt, Sauerstoffmangel bei Geburt, Herzfehler, Infektionen der Atemwege sowie Säuglingssepsis. Der WHO-Bericht führt auch auf, dass im Untersuchungsgebiet jeder fünfte Jugendliche unter psychischen Problemen leide. Suizid sei weiterhin die häufigste Todesursache von jungen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2025, Seite 1, Ausland

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