-
22.02.2025
- → Ausland
Budapest: Prozess gegen Maja T. gestartet
Budapest. In der ungarischen Hauptstadt hat der Prozess gegen Maja T. begonnen. Die ungarische Staatsanwaltschaft wirft T. vor, im Februar 2023 in Ungarn an Angriffen auf Neonazis beteiligt gewesen und für schwere Körperverletzungen mitverantwortlich zu sein. T. lehnte das Angebot der Staatsanwaltschaft ab, ein Schuldgeständnis abzulegen und dafür ohne weitere Verhandlung 14 Jahre in Haft zu gehen. Nun droht T. ein Höchststrafmaß von 24 Jahren. Etwa zwei Dutzend Unterstützer empfingen T. im Gericht mit Applaus. Vor dem Gerichtsgebäude prangten Transparente mit Freilassungsforderungen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!