Zum Inhalt der Seite

Hanau: Gedenkstunde für Anschlagsopfer

Hanau. Vor dem fünften Jahrestag des rassistischen Anschlags von Hanau haben Angehörige der Opfer, Freunde und Unterstützer in einer Gedenkstunde an die neun ermordeten Menschen erinnert. Mit Musik, Film- und Theaterausschnitten und in Reden richteten sie den Blick auf die Tat vom 19. Februar 2020 und auf die Trauer und Wut, die sie seitdem fühlen.

Mehrere Redner erneuerten die Kritik an Politik, Polizei und Justiz, denen sie mangelnden Aufklärungswillen und fehlende Konsequenzen für damals verantwortliche Politiker und Beamte vorwarfen. Organisiert wurde die Gedenkstunde von der Initiative 19. Februar, in der sich Hinterbliebene und Unterstützer zusammengeschlossen haben. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 17.02.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!