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BRD-Exporte nach China brechen ein

Berlin. Die deutschen Exporteure haben 2024 mehr Waren nach Polen verkauft als nach China – zum ersten Mal seit der globalen Finanzkrise 2008. Die Ausfuhren in das östliche Nachbarland wuchsen um 3,5 Prozent auf fast 94 Milliarden Euro, wie aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, die Reuters am Montag ausgewertet hat. Zum Vergleich: Die deutschen Exporte insgesamt schrumpften 2024 um ein Prozent. Die Exporte nach China brachen mit 7,6 Prozent auf rund 90 Milliarden Euro besonders stark ein – auch weil in der Volksrepublik häufiger auf Waren aus eigener Produktion zurückgegriffen wird. Polen ist damit zum viertgrößten Abnehmer von deutschen Waren aufgestiegen – nach den USA, Frankreich und den Niederlanden. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2025, Seite 9, Kapital & Arbeit

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