Zum Inhalt der Seite

Ecuador: Wahl geht in zweite Runde

Quito. Bei der Präsidentschaftswahl in Ecuador am Sonntag hat es auf Anhieb keinen Sieger gegeben. Amtsinhaber Daniel Noboa vom rechten »Movimiento Acción Democrática Nacional« (ADN) und seine Konkurrentin Luisa González von der linken Bewegung »Revolución Ciudadana« (RC) müssen am 13. April in einer Stichwahl gegeneinander antreten. Nach Angaben des Wahlrats CNE vom Montag liegt Noboa mit 44,31 Prozent knapp 0,5 Punkte vor seiner Herausforderin (43,83 Prozent). Bei den Parlamentswahlen zeichnet sich ein Vorsprung des ADN ab, der mit 43,5 Prozent die RC (41,1 Prozent) auf den zweiten Platz verwies.

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 11.02.2025, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!