Zum Inhalt der Seite

Cavallo verteidigt VW-Tarifeinigung

Wolfsburg. Auf der ersten Betriebsversammlung nach der Tarifeinigung bei Volkswagen hat Betriebsratschefin Daniela Cavallo den im Dezember erzielten Kompromiss verteidigt. Das Ergebnis würden angesichts der Automobilkrise »ganz viele Belegschaften hierzulande beneiden«, sagte Cavallo am Mittwoch vor Tausenden Beschäftigten. Ein härterer Arbeitskampf hätte zu schmerzlicheren Einschnitten geführt, wies sie Kritik aus der Belegschaft zurück. In einer Konzernmitteilung war vom »größten Zukunftsplan in der Geschichte von VW« die Rede. Vorgesehen sind kleinere Gehälter und der Abbau von 35.000 Arbeitsplätzen bis 2030, seitens VW ein Verzicht auf Werkschließungen. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.02.2025, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!