-
29.01.20251 Leserbrief
- → Inland
Warnstreik bei der Post verzögert Zustellungen
Berlin/Bonn. Wegen eines Warnstreiks bei der Deutschen Post ist am Dienstag ein Teil der Briefe und Pakete liegengeblieben. Von den Warnstreiks seien bundesweit rund fünf Prozent der durchschnittlichen Tagesmenge an Paket- und Briefsendungen betroffen, sagte ein Post-Sprecher. Laut Gewerkschaft Verdi beteiligten sich 8.000 Beschäftigte in allen Bundesländern an dem eintägigen Warnstreik. »Die Stimmung unter den Streikenden ist gut, und sie treten mit Entschlossenheit für ihre Forderungen ein«, sagte ein Verdi-Sprecher. Verdi fordert im laufenden Tarifkonflikt ein Entgeltplus von sieben Prozent und zusätzliche Urlaubstage. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
-
Onlineabonnent*in Christel H. aus Aschersleben 29. Jan. 2025 um 17:07 UhrSind da schon die 10 bis 12 Prozent der Paket- und Briefsendungen abgezogen, die sowieso nicht ankommen?
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!