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Zehntausende gedenken Opfern von Zugunglück

Athen. In Griechenland haben Zehntausende Menschen in Gedenken an die Opfer des bislang schwersten Zugunglücks des Landes protestiert. Am Sonntag gingen nach Polizeiangaben mehr als 30.000 auf die Straße. In Thessaloniki waren es demnach 16.000 Menschen. Auch in mehreren anderen griechischen Städten protestierten AFP zufolge Tausende Menschen. In Athen ging die Polizei demnach mit Tränengas und Blendgranaten gegen Demonstranten vor. Eine Gruppe Protestierender habe Molotow-Cocktails geworfen, hieß es. Vor zwei Jahren kamen bei der Kollision eines Passagierzugs mit einem Güterzug 57 Menschen zu Tode. Der Unfall ließ sich auf schwere Versäumnisse beim Ausbau der griechischen Bahn zurückführen. Einem Bericht zufolge war der Güterzug mit chemischen, explosiven Substanzen beladen, die einen Brand auslösten. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.01.2025, Seite 1, Inland

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