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25.01.20251 Leserbrief
- → Kapital & Arbeit
Opioidkrise: US-Konzern zahlt 7,4 Milliarden US-Dollar
New York. Der US-Konzern Purdue Pharma und die Eigentümerfamilie Sackler haben sich mit 15 US-Bundesstaaten auf eine Zahlung von 7,4 Milliarden US-Dollar (rund 7,1 Milliarden Euro) für ihre Rolle in der verheerenden Opioidkrise in den Vereinigten Staaten geeinigt. Die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James, erklärte am Donnerstag (Ortszeit), die Familie Sackler habe »versucht, auf Kosten gefährdeter Patienten Gewinne zu erzielen«, und eine zentrale Rolle in der Krise gespielt. Purdue Pharma stellt das Schmerzmittel Oxycontin her; durch Missbrauch kamen seit 1999 Hunderttausende Menschen ums Leben.(AFP/jW)
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Reinhard Hopp aus Berlin 27. Jan. 2025 um 11:10 UhrMit Geld kann man sich in der »freien Welt« eben von allem freikaufen; sogar von Massenmord. Sehr praktisch, diese »universellen westlichen Werte«!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
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