Zum Inhalt der Seite

Proteste gegen Weidel-Auftritt in Hamburg

Hamburg. In der Spitze bis zu 16.000 Menschen haben am Donnerstag abend in Hamburg gegen einen Besuch von AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel demonstriert. Bis auf einige Versuche, die Absperrungen zum Rathaus zu durchbrechen, habe es keine Zwischenfälle gegeben, sagte ein Polizeisprecher. Das Hamburger Bündnis gegen rechts hatte zu der Demonstration aufgerufen. Weidel sprach am Abend bei einer Veranstaltung der AfD-Bürgerschaftsfraktion vor rund 1.000 Gästen im Festsaal des Rathauses. 1.500 Polizisten waren im Einsatz. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2025, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!