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Moskau kritisiert US-Rolle im Kaukasus

Moskau. Der Kreml hat sich vor dem Hintergrund eines Vertrags über strategische Partnerschaft zwischen der Kaukasusrepublik Armenien und den USA kritisch über den Einfluss Washingtons in der Region geäußert. »Die USA haben nie eine besonders stabilisierende Rolle im Südkaukasus gespielt, sondern eher umgekehrt«, sagte Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow. Nun versuchten die USA, immer neue Länder auf ihren Kurs zu bringen. Zugleich betonte Peskow, dass Armenien das Recht habe, seine Beziehungen zu diversifizieren. Moskau sei weiterhin an einem guten Verhältnis zur Exsowjetrepublik interessiert. In dem Strategiepapier, das am Dienstag abend in Washington unterzeichnet werden sollte, geht es um Hilfen der USA für »Wirtschafts- und Militärreformen« in Armenien. Jerewan verpflichtet sich, an der »Demokratisierung des Landes« festzuhalten. Die USA sichern Armenien Unterstützung bei der Wahrung der Souveränität und Unverletzlichkeit der Grenzen zu. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2025, Seite 7, Ausland

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