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Cheflobbyistin warnt vor Deindustrialisierung

Berlin. Die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat die Bundesregierung im Zusammenhang mit der Krise der Automobilindustrie scharf kritisiert und vor einer drohenden Deindustrialisierung gewarnt. Es müsse gehandelt werden, sagte Müller gegenüber Bild am Sonntag. »Wir sehen eine Litanei von Gipfeln und Beratungen, aber keine konkreten Schritte.«

Die Automobilindustrie und viele andere Industrien in Deutschland stünden vor erheblichen Herausforderungen, die das Land als Industriestandort in Gefahr bringen könnten. »Die Unternehmen brauchen jetzt politische Unterstützung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu sichern«, sagte die Cheflobbyistin. Besonders alarmierend sei, dass nur noch ein Prozent der Unternehmen plane, ihre Investitionen in Deutschland zu erhöhen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2024, Seite 5, Inland

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