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Nach Hinrichtung: Irans Vertreter einbestellt

Berlin. Das Auswärtige Amt hat den Leiter der iranischen Botschaft in Berlin einbestellt, um gegen die Hinrichtung des deutsch-iranischen Doppelstaatsbürgers Dschamschid Scharmahd zu protestieren. Man habe »scharfen Protest gegen das Vorgehen des iranischen Regimes übermittelt« und behalte sich weitere Maßnahmen vor, teilte das Ministerium am Dienstag auf der Plattform X mit. Parallel habe der deutsche Botschafter in Teheran beim iranischen Außenminister auf das schärfste gegen die »Ermordung Scharmahds« protestiert, hieß es weiter. Außenministerin Annalena Baerbock habe zudem den deutschen Botschafter zu Konsultationen zurückberufen. Irans Justiz hatte die Hinrichtung Scharmahds, der Mitglied einer monarchistischen Oppositionsgruppe war, am Montag bekanntgegeben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2024, Seite 4, Inland

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