Milliardenstrafe gegen Intel aufgehoben
Luxemburg. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Donnerstag eine gut eine Milliarde Euro hohe Wettbewerbsstrafe gegen den US-Mikroprozessorhersteller Intel für nichtig erklärt. Er bestätigte damit eine entsprechende Entscheidung des erstinstanzlichen Gerichts der Europäischen Union (EuG) aus dem Jahr 2022. Der Vorwurf war, das Unternehmen habe bei damals neuen Prozessoren gezielt Rabatte gewährt, um seine Marktmacht zu festigen. Die EU-Kommission hatte daraufhin im Mai 2009 gegen Intel eine Geldbuße verhängt. Intel klagte dagegen, die Klage wurde vom EuG 2014 abgewiesen, vom EuGH dann jedoch 2017 aufgehoben. (AFP/jW)
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