Zum Inhalt der Seite

Proteste von Studenten in Pakistan

Islamabad. In Pakistan haben Berichte über die Vergewaltigung einer Studentin schwere Proteste an mehreren Universitäten im Land ausgelöst. In der Millionenstadt Rawalpindi wurden 250 Demonstranten festgenommen, wie die dortige Polizei auf der Onlineplattform X angab. Ausgelöst wurden die Proteste durch Berichte in sozialen Netzwerken. Demnach wurde auf dem Gelände einer Universität in Lahore eine Studentin von einem Securitymann vergewaltigt. Die Ministerpräsidentin der Provinz Punjab, Maryam Nawaz, wies dies im lokalen Fernsehsender Geonews jedoch als Falschmeldung zurück. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.10.2024, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!