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Pjöngjang: Mehr als eine Million Freiwillige

Pjöngjang. In der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) ist am Montag und Dienstag mehr als eine Million Menschen in die Armee eingetreten, nachdem in der vergangenen Woche angeblich südkoreanische Drohnen regierungsfeindliche Flugblätter über der Hauptstadt Pjöngjang abgeworfen hatten. Das berichtete die staatliche Agentur KCNA am Mittwoch. Am Dienstag hatte Pjöngjang Straßen und Bahnverbindungen zwischen den beiden koreanischen Staaten gesprengt und das Militär in Alarmbereitschaft versetzt. Die DVRK warnte, dass sie weitere südkoreanische Drohnenflüge als Kriegserklärung betrachten werde. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 17.10.2024, Seite 7, Ausland

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  • Onlineabonnent*in Franz S. aus R. 21. Okt. 2024 um 09:37 Uhr
    Weil in der Meldung von AFP/jW noch von »angeblich« südkoreanischen Drohnen die Rede ist, hier der Artikel »Die Wahrheit der schwerwiegenden Verletzung der Souveränität der DVRK durch die ROK wurde geklärt. Stellungnahme eines Sprechers des Ministeriums für Nationale Verteidigung der DVRK« (http://www.vok.rep.kp/index.php/detail_com/comde/ign241019001/18/ge).
  • Rainer M. aus Wernigerode 17. Okt. 2024 um 08:48 Uhr
    Na ja, also Freiwillige!? Es ist sicher eher so eine Art vorauseilender Gehorsam! Die Menschen dort wissen eben, was der »geliebte Führer« von ihnen erwartet. Vielleicht haben sie auch nur Angst, dass statt des nächsten Reisbezugsscheins die Einberufung ins nächste Arbeitslager kommt!
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