Zum Inhalt der Seite

Denkmal für Ehepaar Poelchau

Berlin. Mit einem Wandgemälde in Berlin-Charlottenburg soll an die Taten des Ehepaars Dorothee und Harald Poelchau während des deutschen Faschismus erinnert werden. Ein Berliner Künstlerkollektiv hat auf einer Hausfassade ein Mural für das Ehepaar gestaltet, das am Dienstag eingeweiht wurde, wie es in einer Mitteilung der Gedenkstätte Stille Helden heißt. Poelchau, ein Gefängnispfarrer, begleitete bis 1945 Hunderte Menschen zu ihrer Hinrichtung. Gemeinsam mit ihrem Mann und weiteren Unterstützern half Dorothee Poelchau untergetauchten Jüdinnen und Juden sowie politischen Häftlingen. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.10.2024, Seite 15, Antifaschismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!